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worum geht es?

  
Auf dieser Webseite:
Kurze Erläuterung des Anliegens der Initiative für Praxisphilosophie und konkrete Wissenschaft.
  
Verwandte Themen:
Näheres zum Autor und zum ganzen Projekt: Autor, Programm und Themen. Überblick über die Ergebnisse der theoretischen Arbeit: Publikationen Downloads.
         
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Einladung zum Studium des Konzept PRAXIS (15-28)
Erläuterung grundlagentheoretischer Zusammenhänge (21-23)
Konzentration auf eine bestimmte Theorielinie (24-25)
Vorausblick auf das theoriegeschichtliche Erfahrungsfeld (67-68)
    Anzeige der Publikation: Das Konzept PRAXIS im 21. Jahrhundert
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Titel und Fundstellen entsprechender Unterabschnitte der Publikation
  
  

worum geht es?

Infomaterial zur praxisphilosophischen Initiative

Ein aktueller Prospekt informiert und kann auch gerne weitergereicht werden:

Folder der Initiative für Praxisphilosophie
  

Erläuterung der Ziele der praxisphilosophischen Initiative

Die Initiative für Praxisphilosophie und konkrete Wissenschaft

Die Webseite wendet sich an philosophisch, gesellschaftskritisch und an einer besseren Zukunft interessierte Menschen. Sie dokumentiert den Fortgang eines Arbeitsvorhabens und zugleich publizistischen Anliegens:

Es geht darum, die besten Elemente der kritischen und utopistisch inspirierten Theorie von Marx bis heute aufzugreifen, zu einem zukunftsfähigen Paradigma des dialektischen Praxisdenkens oder Praxiskonzepts weiterzubilden und dazu beizutragen, die gesellschaftliche und geschichtliche Übergangssituation zu begreifen.

Dieses Vorhaben könnte engagierte und vielleicht sogar vorinformierte Menschen ansprechen, die Sympathien für die Vordenker einer Philosophie der Praxis, beispielsweise für Marx, Gramsci, Lefebvre, Sartre, Marcuse, Bloch, Bourdieu oder auch Wallerstein Sympathien hegen und trotz aller Miseren weiterhin an der Entwicklung einer gesellschaftskritischen Perspektive und alternativen Lösungen jenseits von Habermas, Luhmann oder Beck interessiert sind.

Insbesondere wendet sich die praxisphilosophische Initiative auch an Studierende, die vom intellektuellen Leerbetrieb an den Hochschulen enttäuscht sind und bemerkt haben, dass man sich die Grundlagen einer sowohl kritischen wie zukunftsorientierten Gesellschaftstheorie und eine ganz persönliche Orientierung nicht nur selbstständig und außerhalb erarbeiten muss, sondern auf lange Sicht nur durch eine hochschulexterne Vernetzung oder Anbindung weiter pflegen und vertiefen kann.

Für den Zugang zur angesprochenen geistigen Welt bildet die Anknüpfung an das Praxisproblem oder das mit Marx in die Welt gekommene Novum des dialektischen Praxisxdenkens den entscheidenden denkgeschichtlichen und theoriesystematischen Schlüssel. So wird hier der Versuch unternommen, alle wirklich relevanten Beiträge dazu bibliographisch zu versammeln und aktuell lehrreiche oder fortgeschrittene Beiträge in dieser Denkrichtung zur Diskussion zu stellen.

Damit verknüpft ist die Perspektive, im Zuge der Erarbeitung der praxistheoretischen Grundlagen und wissenschaftlichen Methoden die längst überfällig Weiterentwicklung von der bloßen Kritik zu einer Utopistik der politischen Ökonomie, also zur Erforschung der konkreten Alternative zur heute noch herrschenden Produktionsweise und Gesellschaftsform anzustoßen. Auf der Webseite nehmen daher die politisch-ökonomischen Aspekte und Alternativ- oder Zukunftsfragen entsprechenden Raum ein.

Das Hauptwerk ist "Das Konzept PRAXIS. Karl Marx und die Praxisdenker, das Praxiskonzept in der Übergangsperiode und die latent existierende Systemalternative". Es erschien im Oktober/November 2015. Die systematische Verknüpfung des Werks mit den theoretischen Ressourcen der Webseite soll zunehmend sichtbar gemacht werden.

Abgesehen von der skizzierten theoretischen Arbeitsperspektive, lag und liegt in allen praxisphilosophischen Bemühungen natürlich der Anspruch, denkenden Menschen eine intellektuelle Grundrüstung und soziale Orientierung anzubieten: Die Quintessenz des Praxisdenkens aus der Marxschen Wurzel trägt zur Selbstverständigung über die geschichtliche Situation, zur persönlichen Sinnfindung und zur Erschließung von persönlichen und gesellschaftlichen Zukunftsperspektiven bei.

Wer ein weitergehendes Interesse hat, kann gerne Kontakt aufnehmen. Ähnlich gelagerte Initiativen sind eingeladen, in einen Austausch einzutreten, mit zu diskutieren, sich zu vernetzen oder gar an einer der hier definierten Forschungsfragen mitzuarbeiten.
                                                                                      Horst Müller, im März 2016