die demokratische wirtschaftsgesellschaft
emanzipation sozialwirtschaftlicher dienste
steuerreform, finanzwesen und gesellschaftliche buchführung
eigentumsformen, betriebsarten und marktverhältnisse
beschäftigung, bedürfnisse und soziale sicherung
kommunalverfassung und urbane praxis
Auf dieser Webseite:
Überblick über die Problemstruktur sowie Kerngedanken zur Theorie und Praxis
einer gesellschaftlichen Erneuerung: Diese Seite ist ein permanentes work in
progress. In den Abschnitten wird auf entsprechende
Partien im Konzept PRAXIS verwiesen. Literaturhinweise sind hier höchst selektiv
und sollen lediglich zu weiteren Nachforschungen anregen.
Verwandte Themen:
Probleme des Marxismus und der gesellschaftlichen Linken sowie Ansätze
zur Erneuerung:
Krise und Erneuerung des Marxismus. Zur Formierung des Sozialkapitalismus:
Entwicklung des
Sozialkapitalismus. Der moderne Steuer- und Sozialstaat:
Zukunft des Sozialstaats.
Wirtschaftsbereich der öffentlichen, sozial-ökonomischen und kulturellen
Infrastrukturen: Sozialwirtschaftliche
Dienste. Beiträge zur allgemeinen Systemdiskussion:
Alternativen-, Reform- und Systemdebatte.
Kernstruktur einer konkreten Alternative:
Sozioökonomie als
Systemalternative.
Lesezeichen*
→
Politik und Perspektiven gesellschaftlicher Transformation (499-502)
→
Sozialstaat und Emanzipation Sozialwirtschaftlicher
Dienste (505-507)
→
Das Konzept PRAXIS: Resümee und Ausblick (538-551)
→
The concept _of_PRAXIS: Summary and Outlook (538-551)
Anzeige der Publikation:
Das Konzept PRAXIS im 21. Jahrhundert
* Titel und Fundstellen entsprechender Unterabschnitte der Publikation
Zielperspektive gesellschaftlicher Transformation: Die Zielperspektive könnte als „demokratische Wirtschaftsgesellschaft auf Basis sozioökonomischer Regulation und Praxis“ beschrieben werden. Ich spreche dabei auch von einer anderen Wirtschaftsverfassung, weil sich zeigte, dass die untergründig bereits gewordenen neuen Verhältnisse auch veränderte, objektiv-real angemessenere Eigentums- und Rechtsverhältnisse implizieren.
→
Marx und die Aufgaben heutiger Transformationsforschung (406-418)
→ Hauptabschnitt:
Politik und Perspektiven gesellschaftlicher Transformation (499-536)
→ Die Wirtschaftsgesellschaft und ihre nationale Konstitution (393-395)
Mitchell, William / Fazi, Thomas: Reclaiming the State - A Progressive Vision of Sovereignty for a Post-Neoliberal World. Pluto Press, London 2017. Vorstellung mit Blick ins Buch als Onlinetext bei Pluto Press
→ Wirtschaftsgesellschaft und sozioökonomische Praxis (502-505)
Müller, Horst: Der kapitalistische Akkumulations- und Wachstumszwang und seine mögliche Aufhebung. Expose, Nürnberg 2016. Als IPkW-Onlinetext.
→ Vom Verwertungskalkül zum haushälterischen Wirtschaften (489-496)
→ Das Kernsystem und solidarisch-ökonomische Alternativen (503-505)
→
Die spezifische Praxisnatur der Wirtschaft der Gesellschaft (419-434)
→ Wissenschaft der politischen Ökonomie alias Sozioökonomie (545-546)
Müller, Horst: Transformationsforschung als dialektische Praxisanalytik. Mit Marx und Bloch zur konkreten Systemalternative. Kurzfassung eines Tagungsbeitrags (2017) Als IPkW-Onlinetext.
Müller, Horst: Kapitalwirtschaft oder besser eine zivilisierte Sozioökonomie. Resultate einer praxiswissenschaftlichen Transformationsforschung. (In Vorbereitung, Mai 2018).
Ermächtigung des Sozialstaats: Entschuldung und Ermächtigung des Steuer-, Sozial- und Rechtsstaats. Vertretung des Souveräns vermittels eines erweiterten Ensembles von partizipatorischen Organen. Zuständigkeit für die Gesamtentwicklung und Moderation des sozioökonomischen Prozesses, auch durch wirtschaftliches Miteigentum.
→ Von der Staatsmaschinerie
zum koaktiven Sozialstaat (439-443)
→ Entschuldung des Staats und Ausfaltung der
Form der sozialwirtschaftlichen Dienste (505-507)
Mallock, Wolfgang ; GESIS - Leibniz-Institut für
Sozialwissenschaften (Ed.): Staatsverschuldung und Finanzkrise.
Bonn, 2011 (Recherche Spezial 2/2011). [ Eine umgreifende bibliographische
Recherche mit Inhaltsangaben ]. Als
Onlinetext im SSOAR.
PIketty, Thomas: Muss man immer seine Schulden zurückzahlen? In: LunaPark21 – zeitschrift zur kritik der globalen ökonomie, Heft 31/Herbst 2015. Als Onlinetext bei LabourNet Germnany.
Emanzipation sozialwirtschaftlicher Dienste: Resozialisierung und Ausfaltung sozialwirtschaftlicher Dienste auf allen Gebieten des wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Lebens. Gemeinwirtschaftliche Formen, paritätische Beschäftigungsverhältnisse. Bereitstellung als quasi zweiter Teil des Einkommens umsonst, gegen Gebühren oder nach Selbstkosten.
→ Unproduktive Arbeit und
sozialwirtschaftliche Dienste heute (444-450)
→
Emanzipation der sozialwirtschaftlichen Dienste
und Entschuldung (483-486)
→ Verteidigung des Sozialstaats und Kampf gegen die Privatisierung (507)
Fiskalrevolution und sozioökonomische Transparenz: Oberhoheit des Staats über die gesellschaftliche Infrastruktur des Geld- und Finanzwesens. Renovierung des Steuersystems und Justierung der Kapital- und Einkommensteuern in einem schrittweisen, längerfristigen Umstellungsprozess. Herstellung sozioökonomischer Transparenz.
→ Finanzialisierung und Finanzmarktkapitalismus
bleiben zunächst methodisch ausgeklammert (499)
→
Einführung einer Kapitaltransfersteuer und andere
Steuer- und Finanzreformen (508-510)
→ Systemkritik (3) – Die Tendenz zu wachsender
Staatsverschuldung (471-474)
→ Die
Kapitaltransfersteuer als Element einer echten Fiskalrevolution 479-483)
Kalecki, Michal: Eine Theorie der Güter-, Einkommens- und Kapitalbesteuerung. In: Ders., Krise und Prosperität im Kapitalismus. Ausgewählte Essays 1933-1971. Herausgegeben und eingeleitet von K. Larski. Metropolis, Marburg 1987, S. 92-99. [ Es ist jedoch trotzdem schwer vorstellbar, dass die Kapitalbesteuerung jemals massiv eingesetzt werden wird, da sie das Prinzip des Privateigentums zu unterminieren scheint ]
Paladini, Ruggero: Kalecki and Fiscal Policy. In: Sebastiani, Mario (ed.): Kalecki’s relevance today. St. Martin’s Press, New York 1989, S. 220-231.
Schmidt, Gerhard: Das Kapital und seine Besteuerung. Volkswirtschaftliche Schriften Heft 40. Duncker & Humblot, Berlin 1959. Die Buchanzeige des Verlags. [ Zu der in wert- und transformationstheoretischer Hinsicht entscheidenden Frage nach einer Besteuerung des sog. konstanten oder reproduktiven Kapitals gibt es sonst kaum etwas Gescheites und Konzentriertes ]
Müller, Horst: Der fiskalische Knotenpunkt einer Transformation des demokratischen Kapitalismus. Expose, Nürnberg 2016. Als IPkW-Onlinetext. [ Expose im Hinblick auf die wirtschaftstheoretischen Grundlagen und den praktischen Ansatz einer "doppelten Fiskalrevolution" ]
→ Die entfremdete Praxis und
Unruhe im gesellschaftlichen Intellekt (429-432)
→
Sozioökonomische Transparenz statt
kapitalwirtschaftlicher Statistik (510-511)
Müller, Eva: Marxsche Reproduktionstheorie. Kritik der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung. VSA, Hamburg 2005.
Gemischte und vielförmige Wirtschaftsverfassung: Marktvermittelte, waren- und industriewirtschaftliche Organisationsformen, aufgrund gesellschaftlichen Miteigentums in gemischter wirtschaftlicher Gesamtzusammensetzung und Unternehmensverfassung inclusive institutionalisierter Mitverantwortung fürs Gemeinwesen. Steuerlich paritätische Stellung der kleineren Betriebsformen, Existenz vielfältiger sozial-ökonomischer Formbildungen.
→ Vom Verwertungskalkül zum haushälterischen
Wirtschaften (489-490)
→ Exkurs zum
alten und neuen gesellschaftlich-ökonomischen Kalkül (490-493)
→
Die Wertcharaktere der sozioökonomischen
Systemalternative (494-496)
Bettelheim, Charles (1969): Ökonomischer Kalkül und Eigentumsformen. Zur Theorie der Übergangsgesellschaft. Wagenbach, Rotbuch 12, Berlin 1972. [ Aus dem Gesagten geht hervor, dass... die Untersuchung unseres Gegenstandes auf viel realere Schwierigkeiten stößt, eben weil eine ausgearbeitete Theorie der Übergangsgesellschaft zwischen Kapitalismus und Sozialismus noch aussteht ]
→ Reale Verhältnisse und
rechtliche Verfasstheit der Praxis (426-429)
→
Verhältnisgemäße Eigentumsrechte und neue Betriebsformen
(512-513)
→ Gegen die Bevorteilung und Vergötzung großindustrieller Formen (513-514)
Lebenschancen und soziale Sicherheit: Stabilisierung der Lohneinkommen und der Sozialfonds, besonders der Altersversorgung, aufgrund der ökonomischen Konsolidierung und gesellschaftlichen Ersparnisbildung. Lebenschancen durch Einkommen plus verfügbare sozialwirtschaftliche Dienste, z.B. für Kitas, Bildung, Wohnen, Nahverkehr, öffentliche Medien, Gesundheit, Alter, Natur und Umwelt.
→ Beschäftigung, gesellschaftliche Bedürfnisse und
Kommunikation (515-517)
→ Emanzipationsstrebungen und die Systemschranke vor dem Neuen (518-520)
Atkinson, Anthony B.: Ungleichheit. Was wir
dagegen tun können. Klett-Cotta, Stuttgart 2016. [ Programm für den
Wandel, 15 konkrete Maßnahmen für die Bereiche Technologie, Arbeit, soziale
Sicherheit sowie Kapital und Steuern. Interview in der SZ/Wirtschaft am 27.
August 2016 ]
Partizipative Kommunalverfassung und urbane Praxis: Eine Kommunalverfassung mit vorzüglicher Positionierung der Städte und Landkreise im Staatswesen. Emanzipation der urbanen Praxis als sozioökonomischer und persönlicher Entwicklungsraum mit unmittelbarer demokratischer Partizipation.
→ Die neuartige Figuration
des Sozialkapitalismus (382-384)
→ Eine neue Kommunalverfassung und städtische
Lebenswirklichkeit (521-522)
Behrens, Roger: Kritische Theorie der Stadt. In: Themenheft zur Zukunft der Stadt. WiderSpruch, Münchner Zeitschrift für Philosophie, Nr. 46/2007. [ Es handelt sich um den eigentlichen Basisbereich gesellschaftlicher Lebenswirklichkeit und auch möglicher demokratischer Partizipation. In seiner verdichteten Widersprüchlichkeit ist das Städtische ein problembeladenes, umkämpftes Terrain. Es erwächst die Möglichkeit und die Anforderung nach einer neuen Kommunalverfassung (Das Konzept PRAXIS: 520) ].
→ Vormalige Zeitdiagnosen:
Marcuse, Lefebvre, Bell (158-160)
→ Die
kommunale Ebene als sozioökonomisches Entwicklungsfeld (522-523)
Holm, Andrej: Das Recht auf die Stadt. In: Blätter für deutsche und internationale Politik Nr. 8/2011, als Onlinetext der Blätter. [ Im Ringen um eine kommune Urbanität jenseits von gated communities, shopping malls und urban spectacles geht es um die fundamentale demokratische Institutionalität des Rechts, über die Zukunft der Stadt zu entscheiden (Das Konzept PRAXIS: 522) ]
Lefebvre, Henri (1972a): Das Alltagsleben in der modernen Welt. Suhrkamp, Frankfurt am Main.
Konsolidierung als Wirtschaftsgesellschaft im Weltzusammenhang: Konsolidierung als Wirtschaftsgesellschaft mit Primat der selbstbezüglichen inländischen Reproduktionsformierung, in nachbar- und partnerschaftlichen Verbünden. Offenheit zum Weltmarkt mit finanz- und außenwirtschaftlicher Kontrolle, alternatives Handelsmandat. Intergesellschaftliche Solidarität, Orientierung auf eine Weltgemeinschaft und ökologische Zivilisation.
→ Der finalisierende Aggregatzustand der kapitalistischen Formierung
(450-456)
→
Ein Umschlag der sozial-und weltkapitalistischen Verhältnisse (456-458)
Attac Deutschland u.a. (Hrsg.): Das Alternative Handelsmandat. Menschen und planet zuerst. November 2013. [ Forderungen und Handlungsvorschläge eines Bündnisses von 50 europäischen Organisationen für eine Revision des Handelssystems und eine alternative Handelspolitik ]. Kurzfassung als Onlinetext bei Attac. Ausführlich in der SiG-Sondernummer, Mai 2014 als Onlinetext.
Müller, Horst: Karl Marx und Immanuel Wallerstein. Utopistische Analysen zu den Krisen und Alternativen des 21. Jahrhunderts. In: Systemkrise: Und was jetzt? Utopistische Analysen. Supplement der Zeitschrift Sozialismus 4/2010. Als IPkW-Onlinetext.
Wallerstein, Immanuel: Utopistik. Historische Alternativen des 21. Jahrhunderts. Promedia Verlag, Wien 2002. [ Die Welt befindet sich im Zeitalter eines Übergangs. Eine chaotische, instabile Geschichtsperiode ist eröffnet , in der sich zum ersten Mal ganz real die Möglichkeit des historischen Übergangs zu einer neuen, höheren, post-kapitalistischen Gesellschaftsformation eröffnet ] Zur Buchanzeige des Verlags.
→ Entwicklungen in Europa, die Linke und die
Nation (395-398)
→ Exkurs zur
Europafrage oder besser zum Europaproblem (526-533)
Wahl, Peter: Linke Sakralisierung von Euro und EU. In: Zeitschrift Sozialismus 10/2015. [ Dazu gehört als erstes , sich endgültig von der Vision der Vereinigten Staaten von Europa zu verabschieden … Nein, die politische Union ist heute kein emanzipatorisches Projekt mehr ] Als Onlinetext im SozialismusArchiv.
Streeck, Wolfgang: Was nun, Europa? Kapitalismus ohne Demokratie oder Demokratie ohne Kapitalismus. In: Blätter für deutsche und unternationale Politik, April 2013. Onlinetext der Blätter.
→ Übergangsgesellschaften im kapitalistischen Weltsystem (391-392)
→ Der ungesellschaftliche Charakter des
kapitalistischen Weltsystems 392-393)
→
Die Ebene und Praktizität des kapitalistischen
Weltsystems (524-526)
→ Gesellschaftliche Emanzipation und kapitalistisches
Weltsystem (533-536)
Bewegungskräfte des Wandels: Die für einen Wandel entscheidenden
institutionellen und kollektiven Bewegungskräfte sind folglich die, deren
Zukunft objektiv-real und koaktiv mit der konkreten Alternative verbunden
ist. So können sie ohne hinreichende Vorstellung davon aber nicht konkreter
identifiziert werden, oder sich selber innerhalb des verwirrten und
verwirrenden Spektrums gesellschaftlicher Kräfte nicht finden
→ Stichwort: Transformation als Geburtshilfe (327, 393, 502, 551)
→ Die Wendekraft beruht auf dem neuen Produktivkraftensemble (458-459)
→ Wendekraft und Wegbahnung
zur Emanzipation (550-551)
Albert, Michael / Bello, Walden / Chomsky, Noam u.a.: Wir stehen für Frieden und Gerechtigkeit. In: Sand im Getriebe SiG Nr. 123 am 27.03.2017, S. 8. Als IPkW-Onlinetext. Originaler Aufruf unter https://standforpeaceandjustice.org.
Bello, Walden: De-Globalisierung. Widerstand
gegen die neue Weltordnung. VSA-Verlag, Hamburg 2005.
[
Dekonstruktion der konzerngetriebenen Globalisierung und ihrer globalen
Institutionen. Umorientierung von den überwiegend auf Export ausgerichteten
Volkswirtschaften zu einer Produktion vorwiegend für den Binnenmarkt und ein
pluralistisches System der globalen Wirtschaftssteuerung ] Stichworte zum
Konzept als IPkW-Onlinetext.