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Zitate und Quellen

Die Bezeichnung philosophie der Praxis verwendete erstmals der italienische Marxist Antonio Labriola (1843-1904) in seinen Schriften über 'Sozialismus und Philosophie'. Es geht hierbei nicht nur um ein sozialtheoretisches Paradigma unter anderen. Es geht vielmehr ums Ganze, das heißt um Fragen der ontologisch-existenziellen Verfasstheit des menschlichen Seins in der Welt, in allen ihren dimensionen, bis hin zur paradigmatischen Ausformung einer entsprechenden Praxisanalytik oder Praxiswissenschaftlichkeit, welche die gesellschaftliche und geschichtliche Situation und Perspektive im 21. Jahrhundert aufschließen kann. 

Wegen dieser komplexen Zusammenhänge erscheint die zentrale Kategorie Praxis immer noch wie eine Chiffre, und dieser Eindruck kann nicht kurzerhand aufgehoben werden. Denn das mit der Schlüsselkategorie Praxis gestellte Grundproblem kann nur durch eine umfassende Konstitutionstheorie gesellschaftlicher Wirklichkeit erhellt und demgemäß auch als Konzept einer spezifischen Praxiswissenschaft konkretisiert werden.

Müller, Horst: Zur kritischen und utopistischen Wissenschaftskonzeption des Praxisdenkens. In: Horst Müller (Hg): Von der Systemkritik zur gesellschaftlichen Transformation. BoD-Verlag, Norderstedt 2010.

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